Der Antikriegstag erinnert an die Schrecken des Krieges und an den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen, deshalb gehen seit 1959 jedes Jahr am 1. September Friedensgruppen für den Frieden auf die Straße. Unter dem Motto „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ soll an diesem Tag an die schrecklichen Folgen von Krieg und Gewalt erinnert werden. Sie bringen Zerstörung und Leid, dabei wissen wir: Friedliche Lösungen sind möglich, wenn wir gemeinsam darauf bestehen.
Der Krieg ist in den letzten Jahren auch in unserem Alltag wieder präsenter geworden. Viele Menschen, die vor Kriegen geflohen sind, suchen auch hier in Marburg Schutz. Wir treffen sie in der Bahn, im Verein, Schule und Universität. Es sind Menschen wie Du und ich.
Gleichzeitig erleben wir weltweit, wie wieder verstärkt aufgerüstet wird. Auch die Diskussionen über die Wiedereinführung der Wehrpflicht lässt den Krieg wieder näher in unser Leben rücken. Der Antikriegstag erinnert uns deshalb nicht nur an eine ferne Vergangenheit, sondern mahnt auch heute den Frieden nicht als selbstverständlich zu nehmen. Der Erhalt von Frieden und Demokratie ist eine gemeinsame Aufgabe!
Termine:
- Antikriegstag 2025, Montag 01.09., 17 Uhr, Kundgebung am Deserteur-Denkmal Marburg; Hauptredner Dr. Ulf Immelt
- Marburger Friedensforum, Sonntag 07.09., 14.30 Uhr, Lutherische Pfarrkirche Marburg; Hauptredner Prof. Dr. Christoph Butterwegge, mit Grußworten des Oberbürgermeisters Dr. Thomas Spies